Turban binden – Von der Kunst des Bindens

//Turban binden – Von der Kunst des Bindens

Egal ob in den eigenen vier Wänden, der Sauna oder im Wellness- und Spabereich Ihrer Lieblingstherme – überall sieht, trägt und liebt man ihn: den Handtuchturban. Sicher kennen Sie das auch: Man trocknet seinen Körper nach dem Duschen behutsam aber zügig ab, damit man nicht zu frieren beginnt und genauso schnell tropfen die nassen Haare die bereits trockenen Körperstellen wieder voll. Die Lösung? Ein Handtuchturban! Dieser ist schnell gemacht und verhindert, dass die tropfenden Haare, Körper oder Kleidung erneut nass machen. Zudem trocknet er die Haarpracht schon einmal vor, sodass das Föhnen später wesentlich schneller geht. Der Turban ist zudem nicht nur enorm praktisch, sondern bei richtiger Anwendung auch noch richtig stylisch. Jetzt lernen, wie Sie Ihren Turban binden.

Turban: Die Kopfbedeckung der Muslime und Hindus

Der Turban ist als Kopfbedeckung orientalischen Ursprungs definiert. Seine Wurzeln hat er vermutlich im alten Persien. Dort waren bereits Menschen auf Steinreliefs zu sehen, die eine Turban-artige Kopfbedeckung trugen. Bei den Schiiten im Islam ist das Tuchgeflecht ein Ausdruck von Würde und Geistlichkeit. Heute wird der Turban hauptsächlich in muslimischen Ländern, Teilen Indiens und in Afrika getragen.

Turban binden – so einfach geht’s:

Schritt 1: Legen Sie sich ein Handtuch parat. Es sollte sich dabei um ein Handtuch mittlerer Größe handeln. Eine Mindestgröße von 50 x 100 cm ist zu empfehlen.

Schritt 2: Beugen Sie zunächst Ihren Kopf nach vorne. Hier sollte darauf geachtet werden, dass alle Haare kopfüber nach vorne fallen. Das verhindert unschöne Strähnen, die später aus dem Turban hängen.

Schritt 3: Legen Sie das Handtuch mittig auf ihren Hinterkopf, sodass links und rechts am Kopf gleichmäßig viel herunter hängt. Die Längsseite sollte mit dem Rand am Nacken anliegen. Das restliche Handtuch einfach nach vorne fallen lassen.

Schritt 4: Anschließend die linke und die rechte Partie des Handtuchs vom Nacken abwärts am Gesicht entlang führen. Es ist zu empfehlen, dass das Handtuch eng anliegt und sich die beiden Handtuchenden an der Stirn wieder treffen.

Schritt 5: Im nächsten Schritt die Handtuchstränge zusammenfassen und direkt vor der Stirn zu einem festen Zopf verdrehen.

Schritt 6: Dann das Geflecht streng über den Kopf nach hinten ziehen und am Handtuchrand, der am Nacken aufliegt, feststecken. Kopf wieder gerade richten. Voila! Fertig ist Ihr Handtuchturban.

Sommertrend 2016

Nicht nur nach dem Baden oder Duschen ist der Turban beliebt. Er war zudem DER Sommertrend 2016. Vor allem an sogenannten Bad Hair Days ist er ein angesagter Look. Hierfür werden Tücher in sämtlichen Farben und Mustern verwendet, je nach Geschmack und Belieben. Der Ethno- Look ist simple in der Handhabung und sieht dabei ziemlich lässig aus:

Mit dem fertigen Turban schneller zum perfekten Styling

Sie haben es schon zigmal probiert, doch der Handtuchturban will einfach nicht halten? Wer sich das Binden eines Turbans erleichtern will, kann ganz einfach auf einen speziellen Haar-Turban zurückgreifen. Dieser hat bereits die Form, die sich Ihrem Kopf anpasst. Den Haar-Turban einfach aufsetzen, vorne zusammendrehen, nach hinten umschlagen, festknöpfen – Fertig!

Das Unternehmen Feiler bietet hochwertige Frottier- und Chenille-Badartikel „Made in Germany“. Im Sortiment gibt es unter anderem Hand– und Badetücher, Bademäntel, aber auch Kilts oder Sarongs. Darüber hinaus sind bei dem Traditionsunternehmen Turbane aus echter FEILER-Chenille oder Frottier in den unterschiedlichsten Dessins erhältlich. Diese sind einfach am Kopf anzubringen, halten Sie warm und trocknen das Haar vor.

2019-02-03T18:32:03+02:00Januar 3rd, 2017|Lifestyle & Beauty|1 Comment

Ein Kommentar

  1. […] Sie eignet sich optimal zum Abtrocknen des Körpers nach dem Duschen, kann aber genauso gut zum Binden eines Turbans nach dem Haare waschen verwendet werden. Wer sich nach dem Pflegeprogramm allerdings noch […]

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