Wadenwickel: ein bewährtes Hausmittel

//Wadenwickel: ein bewährtes Hausmittel

Wadenwickel für Kinder und Erwachsene mit Handtüchern von FEILER

Gerade im Sommer möchte man sich nicht mit einer Erkältung herumschlagen und genau dann kommt sie: die Sommergrippe. Der FEILER Tipp: Ein Wadenwickel, der das Fieber senkt. Wenden Sie den Wickel richtig an, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Je nach Wassertemperatur und Dauer der Anwendung hat der Wadenwickel völlig unterschiedliche Wirkungen und kann bei diesen sommerlichen Temperaturen auch als Einschlafhilfe dienen.

Kalter oder warmer Wickel?

Die Temperatur des Wassers in das die Tücher getränkt werden, ist entscheidend. Ein kalter Wickel wird mit ca. 18 Grad kaltem Wasser angereichert. Bei Kindern reicht eine handwarme Temperatur von 28 bis 32 Grad aus. Wenden Sie den kalten Wadenwickel an, bei:

  • Fieber
  • Nervosität & innerer Unruhe
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsproblemen
  • Überanstrengung
  • Venenentzündungen
  • Prellungen

Um einen Wärmeverlust des Körpers zu erzielen, darf der Wadenwickel nur ca. fünf bis zehn Minuten auf der Haut liegen. Dann hat er normalerweise Hauttemperatur. Wird der Wadenwickel mehrmals hintereinander aufgelegt, kann er die Körpertemperatur um bis zu einem Grad senken. Daneben regt der Kältereiz den sogenannten Sympathikus an. Dieser setzt den Körper in Leistungsbereitschaft. Auf diese Weise wird zusätzlich der Stoffwechsel und der Blutdruck angekurbelt. Sobald der Wadenwickel die Hauttemperatur angenommen hat, setzt eine umgekehrte Wirkung ein. Jetzt wird der Parasympathikus, der sogenannte Erholungsnerv, aktiviert. Der Körper beruhigt sich und entspannt, weshalb ein warmer Wadenwickel auch bei Einschlafproblemen zum Einsatz kommen kann.

Wadenwickel: So einfach geht’s: 

  1. Das Innentuch ist gewöhnlich ein Leinentuch. Tauchen Sie es in die entsprechende Wassertemperatur (siehe oben) und rinnen Sie es anschließend aus. Danach wird das Tuch auf die Größe des Unterschenkels zurechtgefaltet und faltenfrei zwischen Knie und Knöchel gelegt.
  2. Darüber kommt ein trockenes Zwischentuch aus Baumwolle. Dieses dient dazu, überschüssige Flüssigkeit aufzusaugen.
  3. Das sogenannte Außentuch ist dafür da, die Temperatur des Wickels zu erhalten und vor austretender Nässe zu schützen. Zusätze wie Quark oder zerdrückte Kartoffeln können den Temperaturerhalt unterstützen.

Um die volle Wirkung zu entfalten, sollten Wadenwickel straff am Unterschenkel angebracht werden. Ein kalter Wickel darf außerdem nur bei Fieberabfall angewendet werden. Diesen erkennt man an Hautrötungen, Schwitzen sowie an feucht-warmen Händen und Füßen. Solange das Fieber steigt, sollte kein Wadenwickel zum Einsatz kommen. Zeichen dafür sind Schüttelfrost sowie kalte Füße und Hände.

Auf das richtige Handtuch kommt es an

Bei der Auswahl des richtigen Tuches ist es wichtig, auf eine gute Verarbeitung zu achten, damit die Haut nicht überansprucht wird. Als Zwischentuch des Wadenwickels eignet sich ein saugfähiges Handtuch aus Frottier, das etwas größer als das Innentuch ist. FEILER bietet hochwertige Frottierware in unterschiedlichen Größen und Dessins an. Besonders hochwertig ist die echte FEILER-Chenille. Das angenehm weiche Gewebe zeichnet sich durch eine hohe Saufähigkeit, Farbenvielfalt sowie Farbechtheit aus und bietet sich daher auch die für die Anwendung bei Wadenwickeln an. Alle FEILER-Produkte sind „Made in Germany“ sowie aus 100% Baumwolle nach OEKO-TEX® Standard 100 gefertigt.

2019-03-19T16:29:27+02:00Juni 21st, 2017|Junior|0 Comments

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