Türkisches Hamam – Entspannung für Körper und Geist

//Türkisches Hamam – Entspannung für Körper und Geist

Türkisches Hamam

Tauchen Sie ein in die Welt des Orients – bei dem Besuch eines orientalischen Bades können Sie sich in angenehmer Atmosphäre vom Alltag erholen und den ganzen Stress hinter sich lassen. Gerade im Winter sorgt ein türkisches Hamam für pure Momente der Entspannung. Wir verraten Ihnen, was hinter der traditionellen Badezeremonie steckt.

Die Geschichte des Türkischen Hamams – was ist ein türkisches Hamam?

Der klassische Hamam stammt ursprünglich aus dem Orient. Als die Osmanen im Jahr 1453 Konstantinopel eroberten, entwickelten die Türken ihre eigene Badezeremonie, inspiriert von der römischen sowie der osmanischen Badekultur. Zu Beginn war der Besuch der Bäder hauptsächlich den wohlhabenden Bürgern vorbehalten. Mit dem Einzug des Islams wurden immer mehr türkische Bäder neben Moscheen errichtet, um das Reinigungsritual vor Gebeten zu praktizieren. Da es zu dieser Zeit in vielen Haushalten noch kein fließendes Wasser gab, wurden die Bäder auch ohne religiösen Anlass besucht und die Türen öffneten sich für alle Bevölkerungsschichten. Durch die räumliche und zeitliche Geschlechtertrennung konnten sich die Besucher ungestört sowohl über private und geschäftliche Themen unterhalten als auch ihre sozialen Kontakte pflegen. Nach dem Aufkommen von Badezimmern in den eigenen Häusern stand nicht mehr die tägliche Körperpflege im Fokus. Mittlerweile dient das orientalische Bad als Ort der Entspannung sowie dem gesellschaftlichen Austausch.

Die richtige Bekleidung – was trägt man im türkischen Hamam?

Zu Beginn erhalten die Gäste in der Umkleide ein Hamam-Tuch, auch Pestemal genannt. Dabei handelt es sich um ein rot-weiß-kariertes Baumwolltuch, das man sich um den Körper bindet. Männer tragen dieses um die Hüften, Frauen wickeln es sich um den Rumpf. Dadurch wird die Intimsphäre bewahrt. Einige Gäste tragen zusätzlich noch Badekleidung unter dem Pestemal. Das Tuch sorgt während der gesamten Anwendung dafür, dass der Körper nicht auskühlt oder überhitzt.

Ablauf des orientalisches Reinigungsritual – wie funktioniert ein türkisches Hamam?

Traditionell verläuft der Besuch eines Hamams immer nach dem gleichen Ritual ab. Mit dem Betreten des Dampfbades beginnt die Reise in den Orient. Im Zentrum des Raumes aus Marmor befindet sich ein heißer Stein. Der sogenannte Nabel sorgt für eine feuchte und angenehme Wärme im Dampfbad von etwa 40°-50°C. Um den Körper von Schmutz und Schweiß zu befreien, befinden sich an den Wänden Waschbecken mit Wasserhähnen. Durch die Wärme des Dampfes öffnen sich die Poren für die anschließende Massage.

Bei der ersten Intensivbehandlung wäscht der Tellak, ein professioneller Masseur, den Körper mit einem Peeling (Link DIY-Peeling). Mit einem Kees, einem Handschuh aus Seide, befreit er die Haut von Schuppen und regt dabei die Durchblutung an. Daraufhin folgt eine Entspannungsphase auf den warmen Marmorplatten, den sogenannten Göbek Taşı, die um den heißen Stein angeordnet sind. Als Nächstes ist die Schaummassage an der Reihe, dabei wird der gesamte Körper mit duftendem Schaum umhüllt. Mit speziellen Handgriffen massiert der Tellak anschließend alle Bereiche von Kopf bis Fuß und löst somit die Verspannungen. Abschließend können die Besucher in einem Ruheraum bei einem köstlichen Tee die Behandlung ausklingen lassen.

Wirkung des Hamams

Der Besuch eines türkischen Hamams hat eine entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Die Wellness-Anwendung kann deshalb für folgende Zwecke eingesetzt werden:

  • Anregung des Kreislaufs
  • Durchblutung der Haut und des Bindegewebes
  • Reinigung des Körpers von Giftstoffen
  • Lösung von Verspannung in der Muskulatur
  • Befreiung der Poren von Ablagerungen
  • Dehnung von Sehnen und Muskulatur
  • Befreiung der Haut von abgestorbenen Hautzellen
  • Steigerung des Wohlbefindens

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2018-12-20T12:55:27+00:00Dezember 20th, 2018|Wellness|0 Comments

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